
Balance statt Verzicht
Wie gelingt Klimaschutz in der Betriebsgastronomie, ohne Abstriche beim Genuss? Unser Ansatz kombiniert pflanzenbetonte Vielfalt, eine ausgewogene Menüplanung und transparente Klimaziele – für ein modernes Angebot, das schmeckt und Emissionen reduziert.
Wie Sodexo Klimaschutz und kulinarische Vielfalt zusammenbringt
Unser Essensangebot richtet sich an alle Gäste – Omnivore, Flexitarier, Vegetarier und Veganer. Die Speisepläne in allen unseren Restaurants sind vielfältig und bieten Optionen für jeden Geschmack. In sämtlichen Restaurants sind die pflanzlichen Gerichte gut sichtbar und selbstverständliche Bestandteile unseres Angebots.
Viele fragen uns, wie wir unsere Nachhaltigkeitsziele erreichen, ohne Genuss einzuschränken. Die Antwort: durch einen undogmatischen Ansatz. Unsere Menüentwicklung basiert auf einem Baukastensystem mit pflanzenbasierter Basis. So reduzieren wir CO₂‑Emissionen bereits in der Rezeptentwicklung – etwa durch den Einsatz pflanzlicher statt tierischer Fette.
Welche Proteine letztlich auf den Teller kommen, entscheiden unsere Kunden und Gäste selbst. Unser Ziel ist eine ausgewogene Kombination: Gemüse, pflanzliche Proteine und dazu eine breite diversifizierte Auswahl an tierischen Proteinen – stets im Einklang mit lokalen Esskulturen.
So verbinden wir Klimaschutz, Qualität und Genuss. Unsere standardisierten Speisepläne und unser Baukastensystem ermöglichen nachhaltige, gesunde und zugleich schmackhafte Mahlzeiten – ohne Verzicht, aber zeitgleich mit Klimaschutz im Blick.
Speiseplanung nach DGE‑Standards
Wir orientieren uns in unserem Speiseplan an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Diese empfiehlt in derselben Menülinie zwei Fleischgerichte pro Woche. In unseren Restaurants bieten wir immer mehrere Menülinien an, die unterschiedliche Vorlieben berücksichtigen. Alle Gerichte werden von ausgewiesenen Food-Expert:innen entwickelt – darunter auch Ernährungsfachkräfte.
Gäste greifen weniger nach Fleisch
In den vergangenen zwölf Monaten ist der Anteil verkaufter Fleischgerichte bei Sodexo deutlich zurückgegangen. Das liegt zum einen an unserem attraktiven pflanzenbasierten Angebot – und zum anderen an der Entscheidung vieler Gäste, vermehrt zu fleischlosen Alternativen zu greifen.
Für Sodexo gilt: Die Reduktion tierischer Proteine ist keine ideologische Frage, sondern eng mit unseren Klimazielen verknüpft. Bis 2030 sollen 70 % unserer Hauptgerichte emissionsarm sein und weniger als 0,9 kg CO₂e ausstoßen. Heute gelten bereits 50% unserer Hauptgerichte als emissionsarm.
Besonders hohe Emissionen entstehen in der Landwirtschaft. Gleichzeitig steigen die Marktpreise für Fleisch. Beides beeinflusst die Wahl vieler Gäste an der Theke. Ein Gericht bei Sodexo hat laut unserer zentralen Speisplanung maximal 30% tierischen und mindestens 70% pflanzlichen Anteil.
Keine Verlagerung auf Geflügel
Wir stellen sicher, dass der Anteil von Geflügel nicht zunimmt, wenn die Nachfrage nach Rind- und Schweinefleisch sinkt. Sodexo ist Mitglied der Masthuhn-Initiative.