Wie viel CO2 Sodexo mit seinem pflanzenbasierten Speiseplan einspart

Auswahl der neuen pflanzenbasierten Speisen von Sodexo: Spaghetti mit Linsenbolognese, ein Thai Curry mit Hähnchen-Alternative sowie ein Blumenkohlschnitzel mit Champignons und Spätzle

Sodexo bringt vollständig pflanzliche Gerichte-Basis in Betriebsrestaurants. Vorteil für Kunden und Gäste: Die Essensauswahl wird noch abwechslungsreicher, der CO2-Fußabdruck sinkt und niemand muss komplett auf Fleisch verzichten.

Rüsselsheim, 23. Januar 2024. – Sodexo Deutschland hat im Januar ein umfassendes, pflanzenbasiertes Essenskonzept an den Start gebracht. Potenziell sind damit ab sofort vollständig pflanzenbasierte Betriebsrestaurants möglich. Die Speisepläne aller Einrichtungen werden auf einen Schlag nachhaltiger und noch abwechslungsreicher. Herzstück ist ein Baukastensystem mit einer komplett pflanzlichen Basis. Allein durch diese Grundlage senkt Sodexo den CO2-Ausstoß im Vergleich zu traditionellen Speiseplänen – selbst in Einrichtungen, wo weiterhin ein hoher Fleischanteil gefragt ist. Sodexo stellt das Konzept in den kommenden Monaten allen Kunden vor. Die Umsetzung erfolgt individuell zugeschnitten auf die jeweiligen Wünsche vor Ort. 

„Unsere Food Entwickler haben den CO2-Ausstoß unseres Speiseplans um durchschnittlich 600 Gramm pro Gericht reduziert. Das ist ein signifikanter Wert. Sodexo nimmt seinen Auftrag für Klima- und Umweltschutz mit Tatkraft und Begeisterung an. Das bedeutet: Wir trauen uns an die wichtigsten Stellschrauben. Den größten Einfluss auf die Ökobilanz haben Fleisch- und Milchprodukte. Global liefern sie nur 18 % aller Kalorien und 37 % aller Proteine. Ihre Herstellung benötigt jedoch 83 % aller landwirtschaftlichen Flächen. Wenn sich mehr Menschen pflanzlich ernähren, brauchen wir weniger Flächen zur Aufzucht von Nutztieren. So werden weltweit mehr Menschen satt.“

Franziska HammaManager Sustainability bei Sodexo in Deutschland

Das neue Sodexo-Konzept erweitert vor allem die Entscheidungsfreiheit. Die Basis aller Gerichte kommt komplett ohne tierische Produkte aus. Gemeinsam mit dem/der Betriebsleiter:in legen Kunden fest, ob es bei einem durch und durch pflanzlichen Gericht bleibt oder ob die Basis erweitert wird, bzw. Komponenten ausgetauscht werden. Oftmals entscheiden die Gäste selbst am Counter, welches Protein auf den Teller kommt.

„Pflanzenbasierte Küche kann man nicht mit einem belehrenden Ansatz einführen – Freiwilligkeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Unsere Zielgruppe sind vor allem Flexitarier. Natürlich wird es auch weiterhin Fleisch geben für alle, die das möchten. Das Angebot ist so aufgebaut, dass sich alle Gäste wiederfinden. Mein Team hat in den letzten zwölf Monaten intensiv an dem neuen Konzept gearbeitet und viele Tage in der Küche verbracht. Jedes Rezept stand auf dem Prüfstand. Oftmals wurden im Hintergrund tierische Zutaten ausgetauscht, ohne dass sich der Geschmack und die Optik änderten. Mit unserem neuen Ansatz sind wir Vorreiter in Sachen nachhaltiges Essen in der Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland. Egal für welchen pflanzlichen Anteil man sich entscheidet: Unsere Speisepläne sind lecker, modern, nahrhaft und ausgewogen.“

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