Smartphone mit App wird am Scanner genutzt und zeigt einen Prozess der digitalen Customer Journey im Sodexo Betriebsrestaurant.

Digitale Zukunft der Betriebsgastronomie: Die Customer Journey neu gedacht

Betriebsgastronomie ist heute weit mehr als Verpflegung. Sie beeinflusst, wie attraktiv ein Arbeitsplatz wahrgenommen wird und wie effizient Abläufe funktionieren. Die digitale Customer Journey in der Betriebsgastronomie wird damit zum entscheidenden Erfolgsfaktor.

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Wie Unternehmen diesen Wandel gestalten können, zeigt Sodexo mit einer neuen digitalen Infrastruktur.
Felix Frank, Country Head I&T Germany, und Rita Illigen, Digital Director Germany, erklären, was sich dadurch konkret verändert – für die Kunden und Gäste im Betriebsrestaurant sowie die eigenen Mitarbeitenden.

Warum die digitale Customer Journey in der Betriebsgastronomie immer wichtiger wird

Für Unternehmen sowie Verantwortliche im Real Estate und Facility Management bedeutet die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der Betriebsgastronomie: Prozesse müssen effizienter, transparenter und stärker datenbasiert gesteuert werden. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, steigende Erwartungen der Nutzer, ineffiziente Abläufe und fehlende Datentransparenz in der Betriebsgastronomie in Einklang zu bringen.

Potrait von Felix Frank, Country Head IS&T Germany bei Sodexo

Herr Frank, Frau Illigen – Sodexo führt eine neue digitale Infrastruktur in den Restaurants ein. Worum geht es dabei im Kern?

 

Felix Frank: Im Kern geht es darum, unsere Betriebsgastronomie konsequent auf die digitale Lebensrealität unserer Gäste auszurichten, in der wir alle heute leben. Menschen organisieren ihren Alltag digital – sie bestellen, bezahlen und planen per Smartphone. Genau dieses Prinzip übertragen wir jetzt konsequent auf unsere Restaurants.  

 

Wir schaffen eine digitale Infrastruktur, die alle Kontaktpunkte mit dem Gast abdeckt, aber auch alle operativen Prozesse dahinter – von der Planung bis zur Umsetzung. Die Plattform, die das alles ermöglicht, heißt Everyday, eine globale Lösung von Sodexo, die weltweit bereits in über 3.000 Restaurants eingesetzt ist. Diese führen wir nun in Deutschland ein, erst in München und dann schrittweise in allen unseren Restaurants.

Rita Illigen: Für den Betrieb heißt das: Wir verabschieden uns von einzelnen Systemen und klassischer Kassenhardware. Stattdessen arbeiten wir mit einer schlanken, cloudbasierten Lösung, die Abläufe vereinfacht und besser miteinander verzahnt.

Digitale Gewohnheiten verändern das Nutzerverhalten

Warum ist dieser Schritt für Sodexo gerade jetzt so wichtig?

Felix Frank: Menschen kommunizieren, konsumieren und organisieren ihren Alltag über das Smartphone – und genauso interagieren sie zunehmend auch mit Services am Arbeitsplatz. In der Systemgastronomie sind Self-Order-Terminals und digitale Bestellprozesse längst Alltag. Man scrollt durch Angebote, wählt aus, bestellt und bezahlt ganz intuitiv, am großen Bildschirm oder am kleinen in der Hosentasche. Diese Art der Interaktion wird auch im Betriebsrestaurant mehr und mehr zum Standard. Unser Anspruch ist es, diesen gewohnten digitalen Flow konsequent aufzugreifen und in unsere Restaurants zu übertragen. Unser neues digitales Ökosystem macht das möglich, weil es alle digitalen Touchpoints beim Gast aber auch alle unsere digitalen Systeme als Betreiber vernetzt.

Porträt von Rita Illigen, Digital Director Germany bei Sodexo

Was bedeutet das ganz konkret für Gäste im Betriebsrestaurant? Können Sie uns einmal durch einen typischen Besuch führen?

 

Rita Illigen: Stellen Sie sich eine Person vor, die mit der Bahn auf dem Weg zur Arbeit ist. Sie kann künftig morgens in der App schauen, was es in der Kaffeebar zu essen gibt, bestellt das Gericht zu einer ganz bestimmten Uhrzeit vor und bezahlt direkt via Smartphone. Zur gewünschten Zeit bekommt die Person eine Nachricht, dass die Bestellung fertig ist. 

 

Sie kommt zur Kaffeebar, geht gezielt zum Counter und nimmt das Gericht mit – ohne anzustehen. Ein weiteres Beispiel: Ein Gast wählt im Betriebsrestaurant in der App das gewünschte Gericht, erhält gleichzeitig noch Upsell-Vorschläge („Möchtest Du noch ein Getränk oder ein Dessert?“), bezahlt in der App und erhält einen QR-Code. Der Gast geht dann zum Counter, scannt den QR-Code und erhält seine Bestellung. Anschließend geht er ohne Umwege zum Tisch.

Und wenn man wie bisher spontan ins Restaurant kommen möchte?

Rita Illigen: Kein Problem, das ist natürlich weiterhin möglich. Gäste, die spontan kommen, können ihr Gericht direkt vor Ort auswählen und selbständig via App bezahlen. Wer beispielsweise nur einen Salat möchte, kann auch das völlig selbständig machen: Salat zusammenstellen, auf der Waage wiegen, Code auf dem Display scannen und in der App bezahlen. 
Und auch für Gäste ohne App – etwa wenn externer Besuch kommt – gibt es Kiosklösungen. Entscheidend ist: Der Gast bestimmt Tempo und Weg selbst. Das ist nichts weniger als eine Revolution der Customer Journey. 

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