Inklusion für Blue-Collar-Mitarbeitende: Workshop zu LGBT*IQ-Themen

Rüsselsheim / München, 20. September 2023 – Die PROUT AT WORK-Foundation und Sodexo haben letzte Woche zum ”LGBT*IQ Deep Dive: Blue Collar” nach Frankfurt geladen. 20 Vertreter:innen von unterschiedlichsten Unternehmen haben an dem Workshop teilgenommen.
Das Thema Chancengleichheit für alle Menschen ist nach wie vor aktuell. Dies gilt unabhängig von Herkunft, Nationalität oder Glaube, losgelöst von körperlichen Fähigkeiten und Beeinträchtigungen, ungeachtet von Alter, Familienstand, Partnerschaftsstatus, sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität. Sodexo ist davon überzeugt, nur erfolgreich zu sein, wenn sich alle Mitarbeiter:innen wohlfühlen, gänzlich entfalten und teilhaben können. Dies erkennen zunehmend mehr Unternehmen und sie setzen sich aktiv für eine offene Unternehmenskultur ein, in der jede:r, so wie er:sie ist, willkommen ist.
Vielfalt und Inklusion zu fördern, trägt nicht nur dazu bei, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen. Es steigert auch die Attraktivität des Arbeitgebers und trägt zum Unternehmenserfolg bei. Im Hinblick auf die Mitarbeiter:innen im White-Collar-Bereich wurde hier schon viel geleistet, wie die Sichtbarkeit und Bekanntheit unterschiedlicher LGBT*IQ-Netzwerke sowie die Möglichkeit, sich zu engagieren. Doch in Bezug auf Blue-Collar-Mitarbeiter:innen merken die beteiligten Netzwerke und D&I-(Diversität&Inklusion-)Abteilungen, dass diese Gruppe der Angestellten schwerer zu erreichen ist. Oft fehlt der Zugang zu Firmennews, Intranet oder anderen Kommunikationskanälen.
Beim eintägigen Workshop mit PROUT AT WORK und Sodexo haben sich die Teilnehmer:innen über Chancen, Herausforderungen und Best Practice-Ideen ausgetauscht, um Personen aus dem Blue-Collar-Bereich besser einbeziehen und informieren zu können. Aus den Ideen soll ein gemeinschaftlicher Leitfaden entwickelt werden.
"Ich freue mich, dass Sodexo Co-Gastgeber des Deep Dives ist. Inklusion und Offenheit sind seit Firmengründung wesentliche Bestandteile unserer Unternehmenskultur und fest in unserer DNA verankert. Gerade in Bezug auf unsere Blue-Collar-Kolleg:innen können wir hier aber noch stärker werden und freuen uns über die Austauschmöglichkeit. Brainstorming, gemeinsam Lösungen finden und Ideen von anderen Unternehmen bieten uns wertvolle Inspiration, um uns in diesem Bereich zu verbessern.“
Im Austausch untereinander hat sich gezeigt, dass alle teilnehmenden Unternehmen dieselbe Zielsetzung haben: Sie wünschen sich eine nachhaltige und erkennbare Kulturveränderung, die alle Mitarbeiter:innen erreicht. Nur so kann ein Arbeitsumfeld geschaffen werden, in dem jede:r inkludiert wird.
„Der intensive und ergebnisreiche Workshop zum Thema Blue Collar hat mir gezeigt, dass viele Unternehmen im selben Boot sitzen, wenn es darum geht, LGBT*IQ-Menschen im Produktionsumfeld zu erreichen. Die unterschiedlichen Perspektiven machten außerdem deutlich, dass eine „One size fits all“-Lösung nicht infrage kommt und Bedarfe individuell geklärt werden müssen. Klar ist aber: Der Arbeitgeber ist in der Bringschuld, ein breites Angebot rund um LGBT*IQ zur Verfügung zu stellen.“